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                                    Sehr geehrte Damen und Herren!Liebe Freundinnen und Freunde von Leitz Photographica Auction!Seit jeher versteht sich Leica als verl%u00e4sslicher Partner von Fotografie-Enthusiasten und -Professionistinnen. Im engen Austausch mit ihnen entstanden viele der wegweisendenInnovationen, die das Unternehmen in seiner %u00fcber 100-j%u00e4hrigen Geschichte vorgestellt hat. Am st%u00e4rksten wird das im Bereich des Fotojournalismus deutlich, den Leica im Lauf des20. Jahrhunderts mit einer Vielzahl technischer Errungenschaften in neue Sph%u00e4ren f%u00fchrte.Als Auktionshaus der Leica%u00a0Camera%u00a0AG ist es uns eine besondere Freude, dieses Erbe im Rahmender 48. Leitz Photographica Auction ins Rampenlicht zu r%u00fccken. Ein herausragendes Highlight stellt in dieser Hinsicht die Leica MP in Schwarzlack mit der Seriennummer MP-33, dar. Mit einer Gesamtproduktion von nur 402 Exemplaren %u2013 davon lediglich 141 in Schwarzlack %u2013 z%u00e4hlt die MP zu den seltensten je gefertigten Leica Kameras. Das Konzept der MP geht auf Anfragen bedeutender amerikanischer Pressefotografen wie Alfred Eisenstaedt und David Douglas Duncan zur%u00fcck, die ihre M-Kameras mit den Vorteilen des Leicavit-Schnellaufzugs kombinieren wollten, der damals ausschlie%u00dflich f%u00fcr die Leica IIIf verf%u00fcgbar war. Das hier angebotene Exemplar, die MP Nr. 33, wurde am 29. Juli 1957 an den LeicaVertreter Brandt in Schweden ausgeliefert und wird zusammen mit einem passenden schwarz lackierten Leicavit sowie einem Summicron 2/5cm Objektiv Nr. 1474885 in Schwarzlack mit Messingbajonett versteigert.Auch die verchromten MP-Modelle, von denen lediglich 261 St%u00fcck produziert wurden, erfreuen sich gro%u00dfer Beliebtheit unter Sammlerinnen und Sammlern. Ein %u2013 aufgrund seiner herausragenden Provenienz %u2013 besonders interessantes Exemplar wird ebenfalls in der 48. Leitz Photographica Auction angeboten. Die Leica MP Nr. 368, ausgeliefert am 1. J%u00e4nner 1958, ist als pers%u00f6nliche Kamera von Tazio Secchiaroli dokumentiert. Seine dynamischen und spontanen Aufnahmen von Prominenten, die entlang der r%u00f6mischen Via Veneto in den sp%u00e4ten 1950er-Jahren entstanden, hatten ma%u00dfgeblichen Einfluss auf den modernen Fotojournalismus. Zudem inspirierten sie die Figur des %u201ePaparazzo%u201c in Federico Fellinis La Dolce Vita (1960), die schlie%u00dflich als Namensgeberin f%u00fcr ein neues Ph%u00e4nomen in der Fotografiekultur in die Geschichte eingehen sollte.Abseits der Kameras pr%u00e4gte Leica den Fotojournalismus auch durch spezialisierte Zubeh%u00f6rl%u00f6sungen, die entwickelt wurden, um die Arbeit von Reportern zu erleichtern. Zu den seltensten und ungew%u00f6hnlichsten dieser Ger%u00e4te geh%u00f6rt das E. Leitz New York Leica Gun RIFLE. Inspiriert von Commander Attilio Gatti, einem renommierten Tierfotografen, beugte das RIFLE verwackelten Bildern beim Einsatz von Teleobjektiven vor, und fand daher h%u00e4ufig Anwendung in der Sportberichterstattung. Die Sch%u00e4tzungen zur Gesamtproduktion variieren, doch erscheint eine St%u00fcckzahl von lediglich 12 bis 14 Exemplaren realistisch. Heute befinden sich diese seltenen Einheiten in bedeutenden Sammlungen weltweit.Diese und viele weitere au%u00dfergew%u00f6hnliche Objekte werden in unserer Auktion am 13. Juni pr%u00e4sentiert. Wir freuen uns darauf, Sie in der Leica Welt in Wetzlar begr%u00fc%u00dfen zu d%u00fcrfen!Alexander SedlakManaging Director
                                
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